Der Brief

Der Mensch ist nicht, er wird. Diesen Satz hast du mir mal geschrieben und nun steht er auf meinem Lesezeichen. Ich denke oft an ihn und an die tiefe Wahrheit, die er enthält. Von allen Worten, die ich von dir aufbewahre, sind mir das die liebsten. Der Mensch wird fortwährend. Und ich frage mich manchmal,... Weiterlesen →

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Das Loch

Es ist tief. So unendlich tief, dass es paradox wäre, hätte es einen Boden. Es ist nicht dunkel. Aber auch nicht hell. Es ist einfach. Seinen Durchmesser kann man nur manchmal erahnen. Jetzt gerade zum Beispiel. In diesem Moment scheint es zu sprechen. Nicht mit Worten. Niemand weiß, wie es das tut, weil niemand hinsieht.... Weiterlesen →

Jeden Tag

Ich werde auf mich selbst zurückgeworfen. Jeden Tag. Jeden Tag wate ich stundenweise durch klebrigen Morast. Lasse mich kurz darin versinken und ziehe mich dann an einer Liane wieder heraus, um weiterzumachen. Aber die Momente, in denen ich versinke. In denen es nichts zu tun gibt. In denen jede Handlung zu viel verlangt ist. Abends.... Weiterlesen →

Klinik-Tagebuch Tag 7

06.03.2018 - 14:50 Ich habe gerade zweieinhalb Stunden geschlafen. Bin heute gar nicht aus den Puschen gekommen. Zum Frühstück 1 Brötchen. Die Gruppenvisite verlief ereignislos. Bis zum Mittag habe ich am Traumfänger gearbeitet, dazu musste ich kurz rüber in die Ergo, um mir Perlen auszuleihen. Zum Mittag gabs Salat mit Feta, omnomnom! Zum ersten Mal... Weiterlesen →

Klinik-Tagebuch Tag 5 und 6

04.03.2018 - 14:25 [Fortsetzung meiner Gedanken bzgl. Shin:] Es ging so weit, dass wir Schulter an Schulter lagen und er am Ende seinen Kopf auf meine Schulter legte. Ich habe diese Geste erwidert, mich danach aber gedanklich ziemlich gestresst. War das zu nah? Das war zu nah. Als wir schlafen gingen habe ich noch lange... Weiterlesen →

Ohne Inhalt

Der Tag beginnt und bedroht mich vom ersten Augenblick an mit Inhalt. Oder will damit gefüllt werden, keine Ahnung, jedenfalls ist er sehr hartnäckig und hört nicht auf, mit einem Stock in mir rumzupuhlen wie in einer offenen Wunde. Ich entschließe mich zu einer Absage per Nachricht und ein wenig von dem Druck schmilzt aus... Weiterlesen →

Liebesbrief an die Schöpfung

Wie ein Schwarm 2 Meter großer Hummeln dröhnt der Motor durch Ohrmuschel und Hörnerv in mein Bewusstsein. Und das vermutlich ohne zu wissen, dass sein Geräusch beim Vorantreiben des Autos in dem ich sitze, in mir eine ganz bestimmte Empfindung auslöst. Die Haare am Rand meines Gesichts, die zu kurz für den Zopf sind, wuseln... Weiterlesen →

Das eigene Leben formen

Die Tage dümpeln vor sich hin an mir vorbei und ich frage mich, was ich hier überhaupt mache. Naja, eigentlich weiß ich's. Und der Grund, aus dem ich mir diese Frage Stelle, ist gleichzeitig die Antwort. Prokrastination. Die Tage wabern an mir vorbei und ich bin froh, wenn ich es schaffe ein, zwei Kleinigkeiten zu... Weiterlesen →

Kopfkino

Ich habe gerade eine wichtige Lektion in Sachen Stressmanagement gelernt. Eins meiner Hauptprobleme ist ja dieses, dass ich die Probleme der Menschen in meinem engen Umfeld schnell zu meinen werden. Und ich neige zu erbarmungslos paranoidem Kopfkino. Böse Kombination. Sowas kann zu Konflikten sondergleichen führen. Aber vor allem stresst es mich. Zumal das Kopfkino namentlich... Weiterlesen →

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