Traumtagebuch Log.1

Dienstag, 31.03.2015

Ich stehe um 8:00 auf und lege mich gegen 8:45 wieder hin. Es dauert etwas, aber irgendwann spüre ich meinen gesamten Körper insofern, als er paralysiert ist. Ich höre Stimmen, sehe jemanden durchs Zimmer gehen, bekomme Panik, winde mich gedanklich so lange, bis ich die Augen halb aufschlage und feststelle, das alles ist wie immer. Ich bin allein. Wenig später bin ich über die Schlafparalyse hinaus und schaffe es mit etwas Anstrengung, meinen weltlichen und meinen feinstofflichen Körper voneinander zu trennen und aufzustehen. Die Astralreise beginnt. Ich gehe durchs Schlafzimmer, zum Fenster, hinter dem die Rollläden heruntergelassen sind. Schiebe mein Gesicht durch das Glas und beschließe, diesmal auf der anderen Seite eine andere Landschaft entstehen zu lassen. Bisher fiel es mir schwer, meine Umgebung zu kontrollieren. Einzig das Fliegen und durch Wände gehen habe ich schon ganz gut drauf. Und tatsächlich, auf der anderen Seite finde ich anstatt des Hinterhofs mit seinen Haselnussbäumen eine weite hügelige Wiesenlandschaft mit vereinzelten Bäumen. Ab jetzt mischen sich die Zustände. Ich würde sagen ab dem Punkt träumt mein Geist mehr, als dass er in der realen Welt wandelt. Ich probiere einige Dinge aus. Zum Beispiel fliege ich los und bewege, wie immer, meine Arme als Flügel. Ich wollte schon immer wissen, ob es möglich ist, im Traum echte Flügel nicht nur wachsen zu lassen sondern auch zu spüren, als wären es eigene Gliedmaße. Also lasse ich mir, wie schon öfter zuvor, Flügel wachsen, die ich aber nur im Schatten auf dem Boden sehe. Sie sehen nicht so aus wie ich sie möchte, also bewege ich meine Hände so, dass es im Schattenbild so aussieht als würde ich mir die Flügel abhacken. Das funktioniert auch. Begeistert über diesen Triumph, verliere ich aber plötzlich die Kontrolle und wache auf. Dennoch eine schöne Erfahrung, in der ich mich etwas weiter entwickeln und Neues ausprobieren konnte.

Auf einen Blick

Advertisements

6 Gedanken zu “Traumtagebuch Log.1

  1. Hey, ich wollte dich fragen, wie lange du das schon machst? Ich finde das sehr, sehr spannend, kann es aber nicht, weil mein Körper sich immer dagegen wehrt…

    Alles Liebe!

    Gefällt mir

      • Also, ich fühle, wie meine Seele raus will bzw. und ich ganz leicht werde und irgendwie holt mich etwas zurück. Kein Plan, aber ich will das weiterhin probieren, weil ich ja sonst auch viel in dieser Richtung mache. Hättest du da einen Tipp?

        Gefällt mir

        • Ich habe mir viele Erfahrungsberichte in Foren durchgelesen und mich gedanklich sehr mit diesem Thema beschäftigt. So habe ich irgendwann durch Beobachtung herausgefunden, dass die Schlafparalyse bei mir einsetzt, wenn ich mich morgens nach einer Stunde wieder hinlege. Dann schläft der Kröper schneller wieder ein als der Geist. Oder wenn ich mein Nachmittags-tief habe und ein Stündchen schlafen will. Versuch bei dir diesen Punkt zu finden, an dem die Schlafparalyse einsetzt und bring dich oft in die Situation. Dieser Zustand ist sehr instabil, dein Unterbewusstsein holt dich zurück aber mit der Zeit lernst du wie viel Kraft du anwenden musst um dich weiter von deinem Körper weg zu bewegen. Denn wenn du es zu krampfhaft versuchst, wirst du auch schnell wieder zurückgezogen.

          Noch ein Tipp: Die WILD-Methode
          https://www.klartraum-wiki.de/wiki/WILD

          Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s