Traumtagebuch Log.2

Donnerstag, 16.04.2015

Heute Nacht htte ich viele verwirrte Träume, was zum Einen an der tatsache liegt, dass cih diese Woche frei hasbe und lasnge schlafen kann. Zum Anderen habe ich gestern gekifft und das mündet, wenn nicht in völlige Traumlosigkeit, zumeist in sehr komplexe, verworrene und manchmal auch gut erinnerbare Träume.

So wie heute. Ich bin ein Mann in einem vergangenen Jahrhundert, in dem man seine von den Eltern ausgesuchte Frau erst im Bett hatte nachdem man sie geheiratet hatte. Unsere beiden Famiien waren zugegen, um sich näher kennenzulernen und so sollten wir er ihnen gleichtun, indem wir in einem prunkvollen Wohnraum alleine gelassen wurden. Für mich ist offensichtlich, dass ich die Fraz schon lange kenne und wir schon oft das Bett geteilt haben, dementsprechend steigt mein verlangen ins Unermessliche, als ich minutenlang meine Mutter überreden muss, uns alleine zu lassen. Schließlich verlässt auch sie den Raum und ich schließe sofort ab, ziehe alle Vorhänge zu, nestle aufgeregt meine Hose herunter und stoße die Frau wollüstig aufs Sofa. Sie zieht ihren Rock hoch, ich komme nach und dringe in sie ein, stoße nur ein, zweimal hart zu und komme sofort. Ein Orgasmus, der sich auf meinen Körper überträgt, was ich sofort spüre.
Mein Blickwinkel wechswelt nach draußen, wo unsere Familien die Sünde bemerkt haben und versuchen, die Tür aufzubrechen. Ab hier beginnt eine Flucht durch mehrere Zeitalter. Als erstes flüchte ich durch die Bodenluke einer kleinen Holzhütte, in der Ausgestoßene und Freunde von mir leben. Ich rutsch mehrere Meter herunter in einen Raum, an den ich mich nicht mehr erinnere. Später hänge ich mich an Straßenbahnen dran, um den Schüssen zu entkommen und am Ende liege ich auf einem schmalen Boot auf dem Panamakanal. Ein anderes Boot kreuzt unseren Weg und ich werde getroffen. Der Traum geht noch lange, aber tatsächlich dümpele ich hin und her zwischen Halbwachsein und ohnmächtig werden. M. ist bei mir und hält meine Hand, als ich langsam wegdämmere und mir bewusst wird, dass ich jetzt sterben werde.

Dann wache ich auf und mir wird bewusst, dass ich den Traum klar erlebt und ihm einfach seinen Lauf gelassen habe. Das ist mir vorher nie gelungen, ich habe bisher immer versucht den Traum zu kontrollieren. Und ich muss sagen, es war sehr interessant, das Erschossenwerden und Sterben zu erleben ohne Angst sondern mit der kindlichen Neugier, mit der man Träume meist erlebt.

Traumtagebuch

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