Traumtagebuch Log.4

Sonntag, 03.05.2015

(Ich bitte, Rechtschreibfehler zu entschuldigen, werde erst  heute Abend korrekturlesen)
Die letzte Nacht war sehr traumintensiv. Ich hatte insgesamt 4 Träume, von denen 2 Alpträume waren. Hätte ich direkt nach dem Aufwachen Notizen gemacht, könnte ich jetzt mehr berichten…

Mein erster Traum drehte sich um eine Party in einem Haus das ich gut kannte. Jemand war dort, der eine andere Person umbrachte, ich weiß nicht mehr wie. Jedenfalls habe ich die Polizei angerufen, landete aber zuerst auf einer Bandansage. Sobald ich das Wort „Mord“ ausgesprochen hatte, ging eine Person ran, die mich nach meiner Kontonummer fragte! Ich bat, zuerst mein Anliegen vortragen zu dürfen und währenddessen meine Kontokarte zu suchen. Zumindest wusste ich, dass sie mit 5 begann. Nachdem ich gesagt hatte was zu sagen war, hatte ich meine Kontokarte endlich und trug die Ziffernfolge „54347“ vor, was nicht im Ansatz meiner Kontonummer entspricht – außerdem finde ich es bemerkenswert, dass ich die Zahl noch weiß. Die Polizei kam und nahm den Mörder fest, steckte ihn in ein merkwürdiges, fliegendes Konstukt und packte ihn in einen Leichensack. Er konnte entkommen und verfolgte mich, jagte mich in das Haus und versuchte, mich mit Stiften, die ich ihm allesamt abnahm und wegwarf, zu töten. Später gelang es mir, eines dieser fliegenden Konstrukte zu stehlen. Man saß in der Mitte auf einer runden Plattform, darum herum wie ein Käfig Stangen und Leitungen. Schräg rechts über mir befanden sich drei hebel, mit denen ich steuern konnte. Einer für vor und zurück, einer fürs Drehen und an die Funktion des Dritten erinnere ich mich nicht, denke aber es wird wohl rechts/links oder oben/unten gewesen sein. Der Traum ging noch weiter in Richtung jemand versucht mich zu töten, aber ich erinnere mich nicht. Zumindest bin ich erschrocken aufgewacht.

Der nächste Traum war sehr real  und sehr seltsam. Ich träumte, dass ich und ein paar Freunde telekinetische Kräfte haben, so wie in dem Film „Chronicle – wozu bist zu fähig?“. Wir flogen durch die Gegend und bewegten Dinge, es machte einen Riesenspaß. Doch irgendwann eskalierte die Situation, ich tat furchtbare Dinge tötete Menschen. An eine Szene erinnere ich mich genau, wir stehen auf einer großen Wiese, rings herum Bäume. Auf der linken Seite ein steiler Abhang, an dessen Grund ein Fluss tobt. Rechts, etwas weiter entfernt, am Waldrand, liegt eine uralte, verrostete undin sich zusammengefallene Maschine, ich vermute ein Mähdrescher. Ich glaube, irgendwas hat uns angegriffen und wir wünschten uns, stark genug zu sein, um dieses Ding auf den Angreifer zu werfen. Ich sah es an und sagte leise, „warum denn eigentlich nicht,“ bevor ich meine Hände darauf richtete, mich extrem anstrengte und das Ding unter Schreien der Anstrengung in die Luft hob. Es ächzte und knarzte, als ich den Metallhaufen auf den Abgrund zudonnern ließ, an dessen Rand plötzlich Menschen standen. Sie sprangen von der Klippe, um ihr Leben zu retten, hielten sich mit den Füßen noch im Fall an Wurzeln fest, die aus dem Boden kamen und blieben dort kopfüber hängen, bevor der Mähdrescher oder das war von ihm übrig war, an der Kante des Abgrunds hängen blieb und sich langsam darüber hinweg rollte. Sie Menschen schrien um ihr Leben, doch die rasiermesserscharfen Klingen drehten sich unerbittlich und hackten die unschuldigen Menschen in Stücke.
Ich versuchte weg zu schauen, umzuschalten, ein anderes Programm auszuwählen, doch der Fernseher zeigte auf jedem Programm das selbe Bild, nur zeitversetzte. Jedes Mal wenn ich umschaltete, ging die Szene von vorne los. Auch von diesem Traum bin ich aufgewacht. Ich weiß, dass ich noch mehr furchtbare Bilder im Kopf hatte, die meine Angst einzuschlafen schürten, doch das sollte sich als unnötig erweisen.

Denn mein nächster Traum war einfach wundervoll. Wieder war ich in der Lage zu fliegen, aber nur in Verbindung mit Kiffen. Zwei Freunde und ich rauchten einen Joint und konnten mit einem Mal fliegen, so hoch wir wollten. Je mehr wir konsumierte, desto besser konnten wir fliegen. Es war einfach traumhaft und so real, obwohl es kein Klartraum war. Ich wünschte es wäre einer gewesen. Die Wolken waren von unten gesehen wunderschön, aber wenn man hinauf flog, sah man, dass sie nur zweidimensional waren, platt wie Papier. Ein Joint machte mich so benebelt, dass ich in der Luft verwirrt herumdümpelte, mal nicht hoch genug kam um über ein Gebäude zu fliegen und mal viel zu fest absprang. Später fand ich heraus, dass es gar nicht das Gras war, das mich zum Fliegen befähigte, sondern die Blättchen! Sie schmeckten süß wenn man sie aß und nach ein paar Minuten konnte ich fliegen.

Der vierte Traum knüpft an den letzten an. Ich bin mit meiner Mutter im Wald spazieren und erzähle ihr davon. Sie zeigt mir natürlich den Vogel und denkt ich hätte sie nicht mehr alle. Um es ihr zu beweisen, renne ich an den Wegesrand, wo die grüne Weide etwas abschüssig ist, springe ab, fliege einen weniger spektakulären Halbkreis und komme hinter ihr wieder auf dem Weg an. Meine Fähigkeit hat wegen des nicht stattgefundenen Konsums merklich gelitten und so rauche ich einen vor ihrer Nase, was sie natürlich entrüstet.

Mehr weiß ich leider nicht mehr. Ich habe allerdings lange nicht mehr so viele Träume in einer nacht gehabt, an die ich mich so gut erinnern konnte. Entweder hat es damit zu tun, dass ich wieder Tagebuch über meine Träume schreibe oder es lag an dem fettigen, schrfen Abendessen, das wir sehr spät erst hatten. Vielleicht auch beides.

Traumtagebuch

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