Traumtagebuch Log. 6

Heute hatte ich wieder die Möglichkeit, mich nach einer Stunde hinzulegen und die Kontrolle über meine Traumzustände zu trainieren. Der Übergang in den klaren Zustand war diesmal sehr angenehm. Mittendrin habe ich mal die Augen geöffnet, mich umgedreht und bin sofort wieder in den Übergang geglitten. Auch das Aufstehen fiel mir diesmal leichter – oh, an dieser Stelle möchte ich sagen, dass ich festgestellt habe, welchen Zustand ich überhaupt erreiche, wenn ich mich morgens wieder hinlege. Bisher war ich mir nicht sicher, ob ich nun in den Klartraum gleite oder mein Bewusstsein eine Astralreise unternimmt. Diese Erfahrungen hatten Eigenschaften von Beidem. Schließlich wurde mir aber klar, dass es Klarträume sein müssen, denn obwohl ich mich zumeist nach dem Erreichen des Zustands und darauf folgendem Aufstehen aus meinem Körper in meiner aktuell realen Umgebung befinde (die in 100% der Fälle unnser Schlafzimmer ist), verändert sich diese immer ins Traumartige oder hat Eigenschaften davon.
Heute Morgen z.B. schwebte ich aus der Terrassentür heraus und wollte Sex mit jemand bestimmtem, der sich entgegen meines Wunsches nicht manifestierte als ich um die Ecke blickte, also griff ich in die hauswand und zog einen Körper zu mir heran, wickelte meine Beine um ihn und wartete auf das Eindringen seines Penis, doch der Körper wollte sich nicht so richtig materialisieren. Also versuchte ich es mit Fliegen und stieß mich ab, schoss an einem Baum hoch, der sich irgendwie ins Unendliche spiralisierte. All das hinter dem haus in dem wir wohnen.

Später fing ich an zu träumen, leider nicht klar. Bzw. Hie und da hatte ich einen halbklaren Moment, in dem ich mehr Beobachter war.

Ich bin in meiner neuen Wohnung/der Wohnung meiner besten Freundin J., die ein Loft darstellt, das genau in der Mitte durch einen kleinen Holzzaun geteilt ist. In der anderen Hälfte wohnt jemand anders. In der Mitte ist eine Empore, die nicht geteilt ist, von der aus man beide Hälften überblicken kann. Ich schwärme, wie toll es wäre, wenn der ganze Loft uns gehören würde… Wir backen Kuchen in der Küche auf dieser Empore, jeder einen anderen und das Setting verändert sich. Unten sind plötzlich Stühle und Tische, Familie kommt zu Besuch, es gibt einen Kuchenbackwettbewerb. Am Ende ist die ganze Stadt beteiligt, jeder backt Kuchen, die von sehr intensiver Farbe sind. Schließlich sitzen alle bei mir am Tisch, ich will den letzten Kuchen zum Verzehr holen, mache den Küchenschrank auf und die Kuchenplatte ist leer. Lediglich ein kleines Kuchenstück liegt hinter irgendwelchen Tüten mit Lebensmitteln (ich glaube Nudeln) versteckt. Ich weiß genau wer das war und weiß auch dass dieser Jemand mir das letzte Stück übrig gelassen hat. Ich stampfe wutentbrannt durchs Haus, wende mich nach rechts wo die Treppe runer in den Flur vor der Haustür führt und schreie „Homer Simpson!“ Auf der Treppe hat sich bereits ein wütender Mop gebildet und ich zeige anklagend auf den Mann, der den Kuchen gegessen hat. Der Mop flippt aus.
Jetzt stelle ich fest dass ich scheinbar einen zweiten Traum hatte, der zeitgleich abgelaufen sein muss, oder zumindest haben sich die Szenen der beiden Geschichten abgewechselt: Selbe Welt, alle backen Kuchen, auch hier sind wir bei den Simpsons, aber bei Bart und einer Freundin, die er kennen lernt. Zuerst können sie sich nicht leiden, dann schließen sie enge Freundschaft und versuchen, die Welt aus dem Kuchenwahn zu befreien. Der Wilde Mop stürmt das Haus, Bart und ich versuchen, die Menschen zu überzeugen, dass sie die Welt zerstören: scheinbar gibt es zwei Planeten die voneinander abhängig sind und je mehr Kuchen die Menschen backen, umso größer wird die andere Welt, aber unser Planet schrumpft und besteht nur noch aus Springfield, was irgendwie keiner mitbekommen hat im Kuchenwahn (Ich lese das hier grad korrektur und muss einfach nur lachen :D). In dem ganzen Tohuwabohu -jeder hat Panik, ist sauer, Meschen trampeln sich zu Tode, alle wollen die Treppe rauf!- widme ich mich einem Einzigen, der verstört in der Ecke hockt, gebe ihm eine unsichtbare winzige Kontaktlinse und sage „Hier, betrachte die Welt durch meine Augen!“ Er setzt sie ein, ich fliege los und zeige die Welt von oben, der winzige Planet, auf dem nur ein paar Häuser stehen, doch so weit hoch wollte ich gar nicht, ich komme wieder herunter und sehe zusätzlich eine Art Wand, ein blaues Kraftfeld, das sich immer weiter zuzieht. Bart hilft mir, auch den anderen Leuten diese Kontaktlinse zu geben und so allmählich beruhigt sich der Mop. Am Ende haben wir es scheinbasr geschafft, alle sind wieder entspannt und gehen nach Hause. Bart und ich (Jetzt stelle ich fest dass wir in dieser Zeit scheinbar gewachsen sind, zumindest sind wir nun Jugendliche um die 16) umarmen und küssen uns, machen rum, küssen uns am Hals und freuen uns, dass wir beide überlebt haben. Wir stehen in dem Flur und plötzlich kommt von oben ein starker Gegner auf uns herabgesprungen, ein Soldat, der uns voneinander trennt und Bart zur rede stellt: es ist sein Vater und eine Liebesbeziehung gehört sich nicht für einen Soldaten, sagt er. Aber er hat auch gesehen wie stark und mutik ich bin, also akzeptiert er mich und wir drei trainieren zusammen.

Dieser Traum war insgesamt sehr lang und ich finde es toll, dass ich mich so zusammenhängend daran erinnere. Außerdem hattane Farben einen besonderen Stellenwert, ich habe sie sehr intensiv wahrgenommen.

Traumtagebuch

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