Es tut weh

Wir werden unser ganzes Leben über gelehrt, zu erkennen, was gut ist und was nicht. Nicht nur in unserer westlichen Gesellschaft wird diese Aufgabe von den Medien übernommen, die uns ihre Erkenntnisse als unsere eigenen verkaufen. Aber mir geht es in diesem Beitrag nicht um Kritik am System.

Das Kind, das sich an der Herdplatte verbrennt und sie fortan nie wieder anfasst. Im Kern ist das unser angeborener Überlebenstrieb. Essen – gut, nicht essen – aua Bauch. Unsere Psyche funktioniert genau so. Und was der Psyche nicht gut tut, äußert sich oft in psychosomatisch bedingten körperlichen Beschwerden. Viel zu oft ist einem das gar nicht bewusst und wird erst klar, wenn sich mit Auflösung des Konflikts oder der Blockade im Kopf auch die Beschwerden verschwinden. Meine Mutter hatte nach 20 Jahren fast permanent Rückenschmerzen. Mit dem Tag der Scheidung waren sie weg und kamen nie wieder. Die Scheidung hatte natürlich nichts mit den Schmerzen zu tun aber das Ganze führt mich zu einem bestimmten Gedanken: wenn man erkennen würde, dass innere Konflikte und Blockaden bestimmte Beschwerden auslösen, wäre das ein unglaublich hilfreich im Prozess des Sichkennenlernen. Ich habe mit der Trennung vor 2 Jahren erkannt, dass große Psychische Konflikte meine durch Unsportlichkeit und Fehlhaltung bedingten Rückenschmerzen verschlimmern. Und meine depressiven Phasen werden häufiger.

Ich hatte in der letzten Zeit fast permanent Rückenschmerzen. Wusste genau woran es liegt. Ich habe mir nicht mal was anderes vorgelogen, aber Zeit gebraucht um die Kraft zu finden, etwas dagegen zu tun.

Jetzt hab ichs getan. Meine Rückenschmerzen werden besser.

Es tut trotzdem weh.

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5 Gedanken zu “Es tut weh

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