Wach

Irgendwie sehe ich mir im Moment selbst zu. Mein Ich befindet sich irgendwo hinter meinem Gesicht und schaut seinem Körper und Geist beim Handeln und Denken zu. Manchmal schaue ich auch von oben auf mich herab. Mit dem inneren Auge natürlich. Zum Beispiel heute am Hauptbahnhof, wo ich inmitten einer grauen Masse Menschen die Treppen herunterging. Und fand, dass ich heraussteche. Besonders bin. Ich hab mich als einzigartig empfunden. Nicht im Sinne von besser oder geistig weiter als die anderen. Eher als wacher. Ich war nicht mehr nur ich, sondern alles um mich herum.

Ich bin auf jeden Fall wieder auf dem aufsteigenden Ast. Und freue mich sehr darauf, heute mal wieder feiern zu gehen und dieses neue Gefühl der Eigenständigkeit zu leben.

Sie bemerken, dass das Fallen zum Schweben wird
Wenn man aufhört sich an Dingen festzukrallen
-Käptn Peng-

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