Der immerwährende Krieg

In der Regel verursachen wir einen Großteil unserer Probleme selbst. Man steht sich im Weg, man belügt sich selbst nach Strich und Faden und man macht absichtlich die selben Fehler immer und immer wieder. Daraus folgt doch eine gewisse Persönlichkeitsspaltung: man weiß oder ahnt, dass man es bereuen wird und tut es trotzdem, obwohl der Weg zum Glück so einfach sein könnte. Da ist also auf der einen Seite dieser Teil in einem, der weiß was einen glücklich macht – sofern man das bereits herausgefunden hat, denn wer weiß schon was er will oder nicht will? Und auf der anderen Seite säht der Schweinehund – der nicht nur faul ist, sondern auch ein Lügner – Angst und Antriebslosigkeit. Man weiß das auch.
Der Krux ist nun, herauszufinden, wie man den Schweinehund los wird. Oder zumindest besänftigt. Ich für meinen Teil habe das noch nicht so 100%ig raus, aber bin auf einem guten Weg. Manchmal hilft es wenn ich dem Affen erst mal Zucker gebe um danach eine Weile Ruhe vor ihm zu haben. Will heißen, ein paar Tage zurückziehen, von mir aus ein bisschen ballern und dann wieder durchstarten. Ab und zu gelingt es mir auch, den Köter an die Leine zu nehmen. Ich glaube, am allerwichtigsten ist es, sich nicht allzu sehr hängen zu lassen und den Schweinehund die Zügel in die Hand zu geben. Und vor allem sollte man sich nicht fertig machen wenn man den Kampf gegen das Biest mal verliert. Damit lähmt man sich nur wieder selbst und gibt dem Hund was er will.

Die letzten Tage war ich ziemlich fertig, so rein psychisch gesehen und hab auch zu meiner Schande ein wenig zu viel gekifft, was dem Nichtrauchen einen erheblichen Dämpfer versetzt hat. Auch meine Johanniskrautpastillen, von mir liebevoll „Glücklichmacher“ getauft, habe ich ein paar Tage nicht genommen. Könnte auch zu verminderter Entspanntheit der Gesamtsituation gegenüber geführt haben. Und ich hab an den letzten beiden Wochenenden geballert, auch das war nicht so schlau.
Nachdem ich also seit Samstag demotiviert nur rumgegammelt habe – Zucker und so – starte ich morgen mal wieder ein bisschen durch und widme mich der Erledigung meiner heute angefertigten To-Do-Liste.

In diesem Sinne: Nach dem Regen kommt die Sonne!

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