Erkenntnis des Tages

Seit ein paar Tagen bin ich wieder in so einer Aufbruchsstimmung ala „ab jetzt mach ich alle 2 Tage Sport und Yoga und Kunst und miste meinen Keller aus und mach nen Stand beim Flohmarkt und such mir den perfekten Job und räume mein Leben auf undundund“. Ich stand also gerade fast eine Stunde vor meiner Magnettafel, um einen allgemeinen Wochenplan aufzustellen, in dem die Tage für solche Endlos-Aufgaben wie Wäsche waschen, spülen und Sport (ohja, ich mache wieder Sport!) festgelegt sind. Am liebsten natürlich variabel, also z.B. mit Magneten mit Piktogrammen für jede Aufgabe. Und irgendwann kam mir der Gedanke, der mich über mich selbst den Kopf schütteln ließ. Seit ich denken kann habe ich versucht Wochenpläne aufzustellen, die für mich funktionieren. Bisher hat sich keiner durchgesetzt. Seit ich hier wohne, habe ich es aber noch immer auf die Reihe bekommen, mein heiliges Reich sauber zu halten! Das fiel mir bei meinem Zimmer in der Jugend oder in der Kifferwohnung mit meinem Ex unendlich schwer, aber heute kann sich bisher keiner meiner Gäste über ein dreckiges Klo, stinkenden Müll oder generelle Unordnung beschweren. Meine Mutter sagte letzte Woche zum x-ten Mal, dass sie niemals erwartet hätte, dass ich meine Wohnung so sauber halten würde!

So steh ich dann also vor meinem feinsäuberlich mit einem Lineal auf die Tafel gebrachten Wochenplan, schüttle den Kopf und wische alles wieder weg. So. Nieder mit den Wochenplänen!

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