A Horse With No Name

Ich bin ja nicht so die, die jedes Video das sie toll findet posten muss. Zu Facebook-Zeiten war das vielleicht noch so. Und hier gehts auch nicht um das Video, sondern um den Song. Den ich schon total vergessen hatte. Und der irgendwie meine Stimmung grad wiederspiegelt.

 

Ich bin dem Menschen, der mir dieses Lied wieder ins Leben gebracht hat, sehr dankbar. Und bei der Gelegenheit…
Ich bin auch dankbar für D.s Katze, die ich seit einer Woche bei mir habe und die auch noch eine weitere Woche bleiben wird. Es ist schön, Gesellschaft zu haben wenn ich zu Hause bin. Ich fühle mich ein bisschen wie so ne verrückte Hippie-Alte, weil ich mit der Katze und mit meinen Pflanzen spreche. Auch etwas wofür ich sehr dankbar bin. Ich liebe meine kleine grüne Familie.
Und ich bin dankbar dafür zu wissen, dass M. klar kommt und ein Ziel hat das ihn vielleicht von der Trennung ablenkt und ihm eine neue Richtung gibt. Er fehlt mir so sehr, dass ich manchmal glaube verrückt daran zu werden. Mir fehlt ein Stück. Ein Seelenfragment ist weg. Und es zerreißt mich in Stücke, wenn ich an seiner Haltestelle vorbei fahre. Heute hätten wir uns fast gesehen. Ich stieg mit einem Freund aus der Bahn und der sagte „oh, da war M“, aber da war die Bahn auch schon weg.

Mein Herz wurde zu einem harten Klumpen.

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5 Kommentare zu „A Horse With No Name

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  1. Ein interessantes Lied. Eine musikalische Gefangenschaft – oder eben Wüste, aus der man nicht ausbrechen will, spiegelt sich auch schön im Text. Besteht nur aus zwei Akkorden, eine alte europäische Musikform, als die Instrumente nur eine Tonart konnten, vor der Erfindung des wohltemperierten Klaviers. Nicht melodische Virtuosität, sondern Rhythmus und Stimmung machen die Lieder interessant. Hat sich in den abgelegenen Bergen in den USA erhalten und von da aus wieder die Popmusik erobert. Muß direkt mal wieder die Nachbarn terrorisieren.

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  2. Liebende Libra

    All jene Menschen die noch nicht mit Ihren Pflanzen und Haustieren reden
    Haben den Namen des Lebens vergessen
    Ich habe heute mit einem Hufschmied gearbeitet
    Obwohl ich Verseschmied bin
    Und der Name des Pferdes ist Freiheit
    Und die Liebe reitet es
    Und wenn es uns aus dem Sattel wirft
    Dann um eine Weile wieder zu Fuß des Weges zu gehen
    Oder weil es einen weiteren Menschen zu tragen hat
    Zu dem einen Ziel
    Jener Poesie des Lebens und des Todes
    Frei zu lassen in Dankbarkeit für den gemeinsamen Weg
    Geschenke allemal
    Einander zu entdecken erfahren
    Das Lied treibt mir das Wasser in die Augen
    Und ich habe heute Pferde erlebt
    Ihre Angst vor..
    Und doch seufz haben wir einander vertraut
    Sind gewachsen über unseren Abgrund hinaus
    Pegasus fliegt in den Himmel
    Und eben auch wieder zurück

    danke
    Dir Joachim von Herzen

    Gefällt 1 Person

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