Die Pinguin-Methode

Meine Liebsten und ich haben eine Angewohnheit. Wenn es kalt ist. Also so richtig kalt. Pressen wir die Arme an den Körper, tippeln in Minischritten aufeinander zu und drücken uns einfach aneinander. Schultern hochziehen nicht vergessen. Und das Gesicht in der Jacke oder Schulter des Gegenübers vergraben.Wie die Pinguinväter in dem Film „Die Reise der Pinguine“.

Dieses gegenseitige Warmhalten funktioniert wunderbar und stärkt darüber hinaus die soziale Bindung immens.

Beim Anwenden genau dieser Methode im von Marihuana berauschten Zustand kam uns der glorreiche und ebenso naheliegende Gedanke, dass diese praktikable und vor allem liebevolle Art des Umgangs miteinander unbedingt Gang und Gebe sein sollte.

Der Austausch von Körperwärme vermittelt einem ein Gefühl des Geliebtwerdens, des Liebens, des Vertrauens und der Fürsorge.

Man stelle sich ein Treffen zweier wichtiger Politiker vor, die den Frieden im nahen Osten diskutieren wollen. Zur Begrüßungszeremonie kann man dann im TV beobachten, wie die beiden die Arme andrücken und sich liebevoll aneinanderkuscheln, die Köpfe auf der Schulter des Anderen gebettet.

Ne jetzt mal im Ernst. So gäb es einfach keine Kriege mehr.

Ich erhebe die Stimme für mehr zwischenmenschliche Liebe im Alltag und propagiere hiermit die erprobte und bewährte Pinguin-Methode!

Dieses Logo darf gerne kontextbezogen verwendet werden. Natürlich nur von Verfechtern der liebevollsten Methode der Erde! ❤

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