Traumtagebuch Log.16: Klartraumsession

Nachdem ich heute gegen 10 Uhr morgens aufgestanden bin, dachte ich mir gegen 14:30, ich könnte ja noch anderthalb Stunden schlafen und wieder damit beginnen, in der Nacht wach zu bleiben. Ab Dienstag gehts wieder los mit Nachtschicht.

Beim Liegen mit geschlossenen Augen dachte ich wiederholt übers luzide Träumen nach und dass ich gerne wieder einen Klartraum hätte. Ist schon ne Weile her.

Es dauert nicht lange und ich finde mich im Zustand der Schlafparalyse wieder, in der ich geduldig verweile und immer mal wieder versuche, meinen Traumkörper zum Aufstehen zu bewegen. Nach einer Weile gelingt mir das auch, doch ich bin noch blind wie ein Maulwurf und setze mich an den Bettrand, auf mein Augenlicht wartend. Auch das kommt recht schnell und ich bin ganz aufgeregt, was soll ich jetzt tolles machen?

Der Weg Richtung Treppenhaus und Nachbarn scheint irgendwie unheimlich, also gehe ich auf den Balkon. Es ist Nacht. Ich nehme einen Gegenstand vom Tisch und will ihn genau untersuchen, um festzustellen, ob es sich um eine Astralreise handeln könnte, doch ich merke schnell, dass der Traum instabil wird und lege den kleinen Mini-Aschenbecher wieder zurück. Kurzerhand schwinge ich mich übers Geländer und breite die Flügel im Fall aus. Der seichte Sturzflug und darauffolgendes Flügelschlagen lösen eine extrem deutlich spürbare Euphorie in mir aus.

Ich wache halb auf, lasse die Augen geschlossen und bringe mich willentlich wieder in die Paralyse, von der aus ich erneut aus meinem Körper aufstehe. Auf dem Balkon strecke ich die Hände gen Himmel und wünsche mir, dass es Tag ist, aber nichts geschieht.

Wieder kurzes Halbwachwerden und zurück in die Paralyse. Diesmal nehme ich den anderen Weg, schiebe mich durch die geschlossene Wohnungstür und begegne im Treppenhaus meiner Nachbarin. Mir ist klar, dass da ein Stück meines Unterbewusstseins vor mir steht und will sie etwas fragen, weiß aber nicht mehr genau was. Ich glaube, es war etwas wie „Was halten Sie vom Unterbewusstsein?“. Auch ihre Antwort entzieht sich meiner Erinnerung. Ich komme auf die Idee, Sex mit ihr zu haben und frage sie, ob sie Lust hat. Hat sie. Also gehen wir in ihr Schlafzimmer und ich entscheide mich auf der Suche nach einem Dildo für eine weiße Keramikfigur in Form irgendeines Tieres. Noch während des Orgasmus wache ich auf.

Erneut zurück in den Körper und wieder willentlich in den Klartraum. Das ist wirklich verrückt, ich habe es bisher noch nie geschafft, diesen Zustand so oft hintereinander zu erreichen. Von diesem Traum weiß ich nur noch, wie ich aufstehe und in der Wohnung umherlaufe, irgendwas mit einem Passwort aus 16 Kleinbuchstaben, das ich vergeblich versucht habe mir zu merken. Es begann mit einem f.

 


Traumtagebuch

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