sitting, waiting

Ich seufze. Rauch quillt aus meinen Nüstern. Ich hab verloren. schon wieder. Dabei war mein Sieg so glorreich, so hart erkämpft. Meinen Sieg kann mir auch niemand mehr nehmen. Und die gute Zeit auch nicht. Trotzdem hab ich jetzt so nen bitteren Geschmack im Mund. Ohne Beschäftigung fange ich wieder an, mich zu langweilen. Ja,... weiterlesen →

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Melancholie

Mir ist schlecht. Habe wohl doch etwas zu viel Kratomtee getrunken. War zu gierig. Was solls. Dafür bin ich high as fuck. Was die Situation nur bedingt besser macht, bedenke ich, dass ich auf der Arbeit bin. Aber das ist nur eine Ausnahme. Rede ich mir zumindest ein. In zwei Stunden ist endlich Feierabend, aber ich... weiterlesen →

Kraftlos

Mein Besuch hat soeben die Wohnung verlassen und lässt mich mit mir selbst zurück. Ich sitze auf dem Sofa und möchte am liebsten daliegen und schreien und weinen. Etwas hindert mich. Vielleicht die Antriebslosigkeit. Unerledigtes liegt dort wo ich es liegen gelassen habe und malträtiert mich mit stummen Schreien, es keift mich an. Etwas zieht,... weiterlesen →

Vom Schreiben

Wenn ich schreibe, kann ich mich ganz gezielt nur mit den Teilaspekten meiner Psyche befassen, für die ich auch bereit bin - denke ich. Ganz oft kommen im Fluss des Schreibens dann Sachen hoch, über die ich gar nicht nachdenken wollte, oder von denen ich nichtmal gedacht hätte, dass ich nicht über sie nachdenken will.... weiterlesen →

Telefonfrau

Die Verrückten laufen heutzutage nicht mehr mit "Das Ende ist nah"-Schildern durch die Straßen. Sie machen Telefonstreiche. Ich habe ja schon in einigen Callcentern gearbeitet. Und wirklich verstörende Anrufer gehabt. Wirklich. Jetzt arbeite ich nicht in einem Callcenter, bin aber unter anderem für das Telefon zuständig und nach 3 Monaten kann ich ohne Wenn und... weiterlesen →

Von Wiesen und Blitzen

Wenn ich von der Schule nach Hause ging, führte mein Weg mich - vorausgesetzt, ich ging alleine - übers Feld. Beziehungsweise Wiese. Von dort aus war ich etwa auf Höhe der Häuserdächer und hatte das gefühl, ins Dorf hineinzublicken. Auf der anderen Seite war nur 10 Meter entfernter Horizont, die Wiese war abschüssig. Wenn ich... weiterlesen →

Schreibschreibschreib :3

Als ich eben so mein Notebook starte, um einen neuen Beitrag zu schreiben, sehe ich, dass da schon ein angefangener geöffnet ist. Beim Überfliegen stellt sich heraus, dass ich mich nicht mehr so wirklich daran erinnern kann, das geschrieben zu haben. Könnte daran liegen, dass es einen Tag nach meinem ersten ausgewachsenen Benzo-Rausch entstanden ist,... weiterlesen →

Körperliches

Wenn man Nachtschicht an irgendeinem Empfang schiebt und somit auch gleichzeitig als Sicherheitsmensch funktioniert. Dann fällt einem, geschuldet durch den Umstand, dass man weiblich ist, irgendwann auf, dass es das nicht so oft gibt. Also, dass weibliche Personen in Nachtschicht arbeiten. Und schon gar nicht als Empfangs Schrägstrich Pförtner Schrägstrich Sicherheitsmensch. Da ist Frau nämlich... weiterlesen →

Verkehrte Welt

Die Luft ist warm und abgestanden und hat einen künstlichen Geruch. Der Raum ist begrenzt durch graue und weiße Flächen, wobei in den senkrechten von ihnen rechteckige Löcher klaffen, ausgefüllt mit durchsichtigen, aber steinharten, kalten Oberflächen. Über mir werfen leuchtende Kreise in verschiedenen Größen und in scheinbar zufälliger Ordnung kaltes Licht in den Raum. Auf... weiterlesen →

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