Du bist der Fluss, nicht das Floß.

Es ist dieses Gefühl das du hast, wenn alles ineinanderzugreifen scheint wie perfekt aufeinander abgestimmte Zahnräder. Wenn du an einem Punkt angekommen bist, an dem unzählige Pfade zusammenzulaufen scheinen und du glaubst ein Gesamtwerk erkennen zu können, das in seiner Gesamtheit nie erkannt werden kann. An dem du weißt, dass eine winzige Veränderung in einem … Du bist der Fluss, nicht das Floß. weiterlesen

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Werte

Wir Menschen haben einen Blick auf andere Menschen, der vor allem von Wertvorstellungen geprägt ist. Wir teilen in Schubladen ein. Schön. Hässlich. Dick. Dünn. Sympathisch. Unsympathisch. Das tun wir allerdings nur bei jungen und mittelalten Menschen. Wenn wir jemanden sehen, der die 70 überschritten und faltige Haut, geschwollene Tränensäcke und einen gekrümmten Gang hat, käme … Werte weiterlesen

Vom Schreiben

Wenn ich schreibe, kann ich mich ganz gezielt nur mit den Teilaspekten meiner Psyche befassen, für die ich auch bereit bin - denke ich. Ganz oft kommen im Fluss des Schreibens dann Sachen hoch, über die ich gar nicht nachdenken wollte, oder von denen ich nichtmal gedacht hätte, dass ich nicht über sie nachdenken will. … Vom Schreiben weiterlesen

Angst vor Gedanken

Mir ist vollkommen egal was andere über mich denken. Wer hats nicht schonmal gehört. Die meisten haben es wahrscheinlich auch schon gesagt. Gäbe es nicht größere, würde ich beinahe behaupten, es ist die größte Lüge der Menschheitsgeschichte. Ich möchte nicht bestreiten, dass es Individuen unter uns gibt, denen tatsächlich absolut schnurz ist, was andere Menschen … Angst vor Gedanken weiterlesen

Ich-Meer

Der Spalt in meiner Brust Verlangt gefüllt zu werden Egal womit, es muss Auch wenn wir dabei sterben Ist das die Wahrheit, gewiss? Will essen ohne Hunger Ballern ohne Lust Rauchen ohne Schmacht Trinken ohne Durst Ist das das Sehnen, die Suche? Alles ist zu wenig Nichts ist genug Schweigen dauert ewig Sprechen scheint Betrug … Ich-Meer weiterlesen

Verdrängt

Campen mit der Familie. Abendliches Zusammensitzen mit den Übriggebliebenen, die ein letztes Absackerbier trinken. Mein Onkel erzählt mir, dass mein Vater uns als Kinder kalt abgeduscht oder bei Minusgraden das Fenster offen gelassen hat, um uns abzuhärten. Ich erinnere mich daran nicht. Bin entsetzt. Das grenzt ja schon an Misshandlung. Woran ich mich in dem … Verdrängt weiterlesen